Fridays for Future

Bild: Andol (Creative-Commons)

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”
-Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik

Fridays For Future, ist eine weltweite Schüler- und Studierendenbewegung, die sich für Klimaschutz einsetzt. Nach dem Vorbild der Organisatorin Greta Thunberg gehen Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Der Protest findet weltweit statt und wird von den Schülern und Studierenden selbst organisiert.
Der Schulstreik soll auf das Leiden der sozialen Bedeutung der Klimapolitik aufmerksam machen: Die mangelnde Einsatzbereitschaft von Politikern für den Klimaschutz führe die Schülergeneration zu einer nicht lebenswerten Zukunft, deshalb sei es falsch, von Schülern trotzdem eine Lernbereitschaft zu erwarten.

Ziele
Zu den wichtigsten Teilzielen der Proteste gehören:
Abbau fossiler Brennstoffe
Unterstützung für fossile Energieerzeugung abzuschaffen
Investitionen in erneuerbare Energien zu steigern
Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
Auch soll das Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt werden, um die Teilhabens Möglichkeiten junger Menschen zu erweitern.

Geschichte
Das erste Mal am 20. August 2018 verweigerte die damals 15-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg den Unterricht. Sie saß wären dessen, für einen Zeitraum von drei Wochen, täglich während der Unterrichtszeit vor dem schwedischen Reichstagsgebäude in Stockholm und zeigte ein Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (dt. Schulstreik fürs Klima).
Am 8. September kündigte Thunberg an, sie werde nach den Parlamentswahlen am 9. September 2018 den Schulstreik an Freitagen so lange fortsetzen, bis die Klimapolitik Schwedens den Grundsätzen des Pariser Klimaabkommens entspreche. Als Hashtag verwendete sie auch „#FridaysForFuture“. Durch ihren Protest bekam sie internationale Aufmerksamkeit, sodass sich in verschiedenen Städten sich Gruppen bildeten, die sich der Bewegung anschlossen. In Deutschland wurde das erste Mal am 7. Dezember 2018 in Bad Segeberg gestreikt. Der darauf folgende Streik am 14. Dezember in Kiel erlangte erstmals große mediale Aufmerksamkeit.
Ausgehend von Schweden fanden Aktionen in Australien, England, Italien, Deutschland, Niederlande, Belgien, Kanada, Frankreich, Schweiz, Österreich, Irland und Schottland statt. Mitte März 2019 erreichte die Bewegung dann globale Ausmaße.
In Gebieten wie Russland, Japan, China, und Korea ist das Interesse sehr gering.
Am 15. März 2019 demonstrierten in Köln ca. 10.000 Schüler*innen wobei in Lippinghausen nur 60 Schüler*innen demonstrierten.

Roberta, 8e (04/2019)